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kritisches zu kunst und menschlichem

#2 hauskauf…der anfang 12 September, 2009

Abgelegt unter: haus — provokation @ 7:02 pm
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wie bereits im vorhergehenden text erwähnt fing alles im mai 2009 an.

meine partnerin und ich wollten uns ein neues domizil suchen. eigentlich eine wohnung zur miete. am besten im erdgeschoß, mindestens 3 zimmer und dazu garten oder ein balkon. außerdem zentral und doch etwas abgelegen da wir zwei katzen haben und wollten das diese nach draußen können ohne sofort überfahren zu werden.

aber jeder der schon mal eine wohnung gesucht hat weiß das genau dieses anforderungsprofil dem entspricht was mindestens 90% aller interessenten suchen. und so sahen wir uns erstmal nur enttäuschungen an. kein fenster im bad, alles aus den 70ern oder noch älter, 3 stock, 2 stock, kein waschmaschienenanschluß, kein fahrrad abstellplatz, laminat und als wenn das nicht schlimm genug wäre auch noch schlecht verlegt.

also alles was wir scheiße finden haben wir gesehen könnte man sagen.

wir waren schon etwas desellusioniert als wir eine 4 zimmer wohnug mit drei balkonen und einer küche sowie einem bad aus den 90er jahren sahen. dazu im erdgeschoß.

wir wären dort ja eingezogen aber die dame wollte eigentlich viel lieber verkaufen als vermieten und so kam es das wir uns das erste mal gedanken über “eigentum kaufen” gemacht haben. wir habe uns zusammen gesetzt und ernsthaft überlegt ob wir diese wohnung nicht auch kaufen könnten. aber während dieser überlegeungen kamen wir zu dem schluß das wir keine wohnung haben wollen. nicht diese, obwohl die teilweise parkett hatte, und auch keine andere. nein wir waren uns sicher, wenn eigentum dann ein haus. wir waren beide in häusern aufgewachsen, mit garten und der möglichkeit frei zu entscheiden was man am haus macht oder nicht. bei einer wohnung muß die eigentümergemeinschaft immer alles abnicken, hausgeld muß gezahlt werden und wenn ein mieter laut ist und alles einen nervt dann muß man damit leben. nein, das wollten wir nicht. nicht jetzt und nicht irgendwann.

wenn kaufen dann ein haus.

im internet auf einer seite von wüstenrot sahen wir dann ein haus mit einigen fotos. die fotos waren mittelmäßig bis schlecht belichtet und auch der gesamt eindruck war nur normal. aber wir forderten ein kleines vorab exposé an und machten einen termin zur besichtigung.

es war ein montag im frühen mai als wir mit dem fahrrad zum haus fuhren.

reihenhausmitetlhaus von 1933. allerdings nicht im sinne von “alle häuser sind identisch”. reihe bedeutet hier nur das sie in reihe stehen. verschiedene höhen, dächer, ausbauten und grundrisse. ein kleiner vorgarten mit einer netten blumenpracht begrüßte uns in kombination mit dem bellen eines hundes der bereits drinnen wartete. der makler war noch nicht da aber die eigentümer öffneten schonmal und baten uns herein.

meine partnerin und ich waren uns beide, per augenkontakt, schnell einig das dieses haus durchaus unseren vorstellungen entspricht. hohe decken, holzdielen, hofgarten, dachterasse, 5 zimmer, gute 100 quadratmeter wohnfläche.

der makler war inzwischen auch da und gab uns noch ein ausführliches exposé. elektrik von 2007 (später merkten wir das man das so nicht unbedingt hätte schreiben dürfen), wasserleitungen, dach und nahezu alle fenster in den letzten 4-8 jahren erneuert. wie dem auch sei, wir waren uns beide schon mal einig. die nochbesitzer hatten im flur, laminat und im ess- bzw. wohnzimmer teppich auf den holzdielen. so war es leider nur möglich an wenigen stellen auf die holzdielen schauen zu können. ihre oberfläche war tadellos. wir waren positiv überrascht. wir bekundeten unserer intersse und gingen im anschluß noch in eine wohnung in unmittelbarer nachbarschaft um diese zu besichtigen.

sie sagte uns mal wieder nicht zu.

im laufe der woche nahm dann das schicksal seinen lauf und wir machten einen termin bei der sparkasse. es sollte eine woche voller ereignisse werden die in meinem leben wie den tod von lady di oder den einsturz des world trade centers nicht mehr vergessen werde.

 

#1 hauskauf 12 September, 2009

Abgelegt unter: haus — provokation @ 6:06 pm

wenn man ein haus kauft stellt das durchaus eine gewisse herausforderung für einen dar. es gibt soviel was man beachten muss und soviel was man noch organisieren muss. ganz zu schweigen davon was man alles dazu lernen muss wenn man das zum ersten mal macht. besonders schlimm ist allerdings das was man lernen muss obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre. aber dazu später mehr.

mieten ist sicherlich einfacher aber wenn man eine absicherung fürs alter haben will sollte man sich den erwerb einer immobilie mal durch den kopf gehen lassen.

wie gesagt: herausforderungen und organisation. wenn dann aber noch unvorhersehbare problematiken und schwierigkeiten dazu kommen wie die bitte des verkäufers schnell einen vorvertrag zu unterschreiben, der klassische ärger mit dem handwerker, die sanierung des hauses bei der immer mehr probleme ans licht kommen, der notar dem sein titel entzogen wird während er die grundbucheintragungen machen soll, die suche nach einem geeignetem gutachter und so weiter…

das ist nur nen kurzer anriss unserer letzten 3 monate. und wir wohnen noch nicht drin. ich kann diese eintragungen auch nur machen weil ich auf der arbeit bin. in meiner freizeit bin ich im haus.

es ist soviel passiert das ich es nicht mal eben hier niederschreiben kann aber ich werde versuchen das ganze nach und nach aufzuarbeiten und eventuell den ein oder anderen tipp für ratlose interentnutzer in ähnlichen situationen einbauen.

natürlich bin ich nach einem haus kauf auch nicht allwissend und auch die tipps werden nicht jedem helfen. aber eventuell sind es orientierungspunkte und kleine leitfäden. bei unserem haus handelt sich s übrigens um einen schönen altbau von 1933, mit einer netten deckenhöhe von 3,85 im untergeschoß und holzdielen im gesamten haus. doch da geh ich später unter anderen gesichtspunkten noch mal drauf ein.

wir waren auf jeden fall sofort sehr angetan von dem haus als wir es anfang mai zum ersten mal betraten. eigentlich wollten wir ja eine wohnung mieten aber wie der zufall es wollte sahen wir das haus im inernet. der rest zu dieser geschichte wird nach und nach eingestellt. aufgrund der beschriebenen situation habe ich nicht die zeit die geammte geschichte hier und jetzt aufzuschreiben.

 

ones auf STREETART-BREMEN 19 Juli, 2009

Abgelegt unter: kunst, surftipps — provokation @ 4:10 pm
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ones

 

die ones crew aus bremen ist nun schon seit einigen jahren aktiv. die menschen hinter dem “projekt: OPEN EYES” sind bzw. waren aber immer im verborgenen. das hat sich vor einiger zeit mit geändert. denn crok, texas und dieb sind ,bereits seit april, mit einem interview im netz vertreten. da es ein sehr informatives interview ist dachte ich mir ich verlinke es mal an dieser stelle so das auch andere graffiti begeisterte sich dieses interview mal ansehen können.

eine kleine bildergallerie der jungs bzw. der crew bilder am ende des interviews. ebenfalls lohnenswert.

ones – proportionen, blockstyle, sauberkeit, 100% qualität auf  http://www.streetart-bremen.de/spezial/ones.php

 

reinhard mey 22 Dezember, 2008

Abgelegt unter: musik, surftipps — provokation @ 2:19 am
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im rückblick 2008 sprach ich, unter anderem, von musik von reinhard mey. das dort genannte lied wird vermutlich aber nicht jeder kennen und deswegen hier einmal der text zu “nein, meine söhne geb‘ ich nicht!”

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich denk‘, ich schreib‘ euch besser schon beizeiten
Und sag‘ euch heute schon endgültig ab.
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,
Um zu sehen, daß ich auch zwei Söhne hab‘.
Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen,
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht,
Und die, die werden keine Waffen tragen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert,
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt.
Nun werdet ihr sie nicht mit Haß verderben,
Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht
Sind‘s wert, dafür zu töten und zu sterben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter.
Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden,
Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht,
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Sie werden nicht in Reih‘ und Glied marschieren
Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt,
Auf einem gottverlass‘nen Feld erfrieren,
Während ihr euch in weiche Kissen setzt.
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterpflicht,
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich werde sie den Ungehorsam lehren,
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit,
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit.
Ich werd‘ sie lehr‘n, den eig‘nen Weg zu gehen,
Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
Vor keinem als sich selber g‘radzustehen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Und eher werde ich mit ihnen fliehen,
Als daß ihr sie zu euren Knechten macht,
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen,
In Armut und wie Diebe in der Nacht.
Wir haben nur dies eine kurze Leben,
Ich schwör‘s und sag‘s euch g‘rade ins Gesicht,
Sie werden es für euren Wahn nicht geben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

schade das ich hier nicht die melodie mit einbringen kann, es würde noch besser klingen als es sich liest. an dieser stelle der hinweis das der herr mey eine sehr gut gemachte internetseite hat.

“eine der umfangreichen datensammlung aus über 30 jahren ‘reinhard mey’” wie die seite selbst von sich behauptet.

neben allen 60 alben mit detaillierten abbildungen der vorder- und rückseiten und über 500 liedern zum direkten anhören findet man dort über 300 liedertexte sowie über 100 fotos. also wen es interessiert der sollte mal auf www.reinhard-mey.de vorbei schauen.

 

jahresrückblick 2008 21 Dezember, 2008

Abgelegt unter: das regt mich auf..., film und tv, kunst, musik, persöhnliches — provokation @ 5:50 am
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da ich solange nicht in diesem blog aktiv war dachte ich mir das sich das `gen ende neigende jahr sehr gut als thema eignen würde um wenigstens zum abschluß noch eine gute figur zumachen.

da ich auch im letzten jahr einen kleinen rückblick gestartet habe, denke ich, sollte ich das auch in diesem jahr tun. wie auch im letzten jahr folgt eine persöhnliche jahresbilanz.

beginnen würde ich gerne mit dem bereich film.

der film des jahres ist eindeutig “fleisch ist mein gemüse”. absolut amüsant und sprachlich höchst witzig. heinz strunk hat da echt ein meisterwerk geschrieben. wer diesen film noch nicht gesehen hat sollte das schnellstens nachholen.

wer weniger auf humor sondern mehr auf information steht der sollte, passend zur bankenkrise, “let´s make money” schauen. da mußte ich zwischendurch doch ganz schön schlucken. kaum vorzustellen was man da zusehen und hören bekommt.

das entäuschenste im visuellen bereich ist hingegen das gesammte TV programm der deutschen fernsehsender. ich habe noch nie sooft abgeschalten müssen oder den fernseher gleich ausgelassen. kaum anspruch und wenig gut produzierte information. selbst pro7 ist inzwischen auf rtl niveau angekommen und scheint damit auch noch zufrieden zusein. mir ist schleierhaft wer diesen schund überhaupt noch schaut. marcel reich ranicki hat es voll auf den punkt gebracht.

was musik angeht gab es dieses jahr eher wenig zuberichten. ich habe fast ausschließlich radio gehört und somit nur sehr wenige interpreten die ich hier positiv benennen  kann. hinzu kommt das die musik, welche ich zuhaus gehört habe, weniger neue und aktuelle ist sondern vielmehr welche die die meisten gar nicht mehr kennen werden. mir fällt es sogar schon schwer überhaupt drei titel zu benennen die für das jahr 2008 stehen.
aber wenn ich drei bennen muß dann

france gall mit “haifisch baby”,

alexandra mit “im 6. stock” und

reinhard mey mit “nein, meine söhne geb´ich nicht!”.

und wo ich gerade bei musik bin. die konzerte des jahres habe ich dieses jahr im bremer “tower” wie auch im “pier2″ sehen dürfen. “dúné” und “ina müller” haben das rennen gemacht.

beide, auch wenn nicht vergleichbar, sehr sehenswert.

mein buch des jahres ist heißt RUZD79. in gedenken an ihn, einen graffitimaler, haben seine freunde das getan was er zu lebzeiten nicht geschafft hat. eine zusammenfassung seiner bilder unter dem namen “the ultimate blackbook”. versehen mit vielen persöhnlichen worten enger freunde und der familie sowie bekannten und graffitikollegen. absolut sehenswert und pflicht für jeden maler.

bedrückend war dieses jahr ansich nichts. ich habe zwar noch immer keinen endgültigen festvertrag aber ich habe noch immer einen job. somit gehts mir doch recht gut. 2 zahn operationen waren das einzige was ich sehr negativ in errinerung habe.

beglückend war für mich dieses jahr das ich die frau, die ich letztes jahr an dieser stelle noch schmerzlich vermisst habe, inzwischen gefunden habe. das gute liegt manchmal näher als man denkt und so habe ich inzwischen schon über zehn monate wunderschöne beziehung mit meiner freundin verbracht. desweiteren darf ich mich seit april freuen eine eigene wohnung zuhaben und endlich alleine wohnen zukönnen.

der aufreger des jahres ist as festlegen einer einheitlichen krankenversicherungsbeitragspauschale. dazu zahlen bei arztbesuchen, medikamenten und was noch alles und dann noch den beitrag anheben. wann profitiere ich denn mal davon?

alles in allem war das vergangende jahr aber doch ganz okay. ich habe zwar weniger malen können aber dafür habe ich erheblich mehr gezeichnet. da würde ich mir 2009 eine leichte verschiebeung wünschen. und kontakt zu freunden die ich dieses jahr etwas vernachlässigt habe würde mir wohl auch ganz gut zu gesicht stehen…

das ich dann im nächsten jahr erst wieder schreibe wenn es um den rückblick für 2009 geht nehme ich jetzt erstmal noch nicht an.

 

BIN WIEDER HIER…IN MEINEM REVIER…. 27 Oktober, 2008

Abgelegt unter: mitteilungen, persöhnliches — provokation @ 1:00 pm

ein gutes halbes jahr ist es nun her das hier der letzte eintrag stattfand. gründe für die lange abewesenheit gibt es zahlreiche.

vom beschriebenen umzug selbst und der damit verbundenen knappen zeit bis hin zu der tatsache das ich zuhause weder internet noch einen funktiontüchtigen rechner habe. außerdem muß man neben privatleben und arbeit auch mal zeit für sich haben.

und ich hatte einfach keine lust zu posten.

aber nachdem nordfischbaby, die zurzeit selber kaum postet, mich ermahnt hat wieder mehr zu schreiben habe ich mich durchgerungen mich hier wenigstens zu rechtfertigen.

an themen hat es eigentlich gar nicht gemangelt. von nokia aus bochum, barack und mccain, über reisetipps zum thema: tropical island bis hin zu heinz strunk. ich hätte ja soviel gehabt.

die zeit fehlt…

eventuell demnächst wieder mehr. ich muß mir erstmal gedanken zu themen und inhalten machen.

 

umzug 7 April, 2008

Abgelegt unter: mitteilungen, persöhnliches — provokation @ 7:14 pm

ja, ja…

was soll ich sagen. ich bin im stress. und in meinem zeitplan liege ich auch schon zurück. also noch liege ich voll drin aber da mir heute beim arbeiten in der wohnung noch die ein oder andere zeitintensive arbeit aufgefallen ist wird sich das ganze zeitkonzept nicht bis zum wochenende umsetzen lassen. ich wollte eigentlich bis nächsten montag komplett in der wohnung sein doch es läuft grad nicht rund genug.

aber diesen monat werde ich noch reinkommen. das muß einfach klappen. einfach mal optimist sein. und wenn das dann alles über die bühne gegangen ist werde ich, sobald ich wieder internetz habe, auch mal wieder im blog schreiben.

soweit das…

 

zeitprobleme 9 März, 2008

Abgelegt unter: mitteilungen — provokation @ 1:47 pm

was soll ich sagen?

ich fühle mich ja schuldig!

und es tut mir doch auch leid, aber ich habe einfach keine zeit!! ich bin mitten im umzugsstress da ich die weserseite wechseln werde. es ist so viel zu messen, zu kaufen und zu organisieren das ich schon froh bin wenn ich wenigstens mal zwischen durch schauen kann was hier so los ist. und in der zeit in der ich mal die möglichkeit hätte hier was neues zu schreiben muß ich feststellen das ein anderer blogger meine texte 1 zu 1 übernimmt und als seine ausgibt. ich mußte mich somit erst einmal darum kümmern. 

das scheint jetzt aber soweit geklärt zusein, nur zeit zum schreiben habe ich weiterhin nicht. aber es werden auch wieder besser zeiten anbrechen und dann gibt es von mir auch mal wieder was zu lesen.

in diesem sinne…

 

DÙNÈ 11 Februar, 2008

Abgelegt unter: musik — provokation @ 12:42 am
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dúné

DÚNÉ. noch nie gehört. wer oder was soll denn das sein?

offen für alles neue im bereich der guten musik und ausgestattet mit interesse an intimen klubkonzerten sagte ich spontan zu mit in den “tower” zu gehen um ein konzert der dänischen band “dúné” zusehen und zuhören welches den tourtitel “we are in there, you are out here” trug. im übrigen auch der name des aktuellen albums.

ich hatte am gestrigen samstag abend ohnehin noch nichts vor und so fiel es mir besonders leicht zuzusagen als mich eine bekannte fragte ob ich sie zum konzert begleiten würde.

aber was ist dúné nun? gute musik. das lässt sich schonmal ganz leicht sagen.

aber wonach die klingen? mein erster gedanke war gestern als dúné anfingen zuspielen wow, wie “bloc party”.

mein zweiter eindruck war 80 % “bloc party”, 9 % “coldplay”, 9 % “the killers” und 2% “new order”. alles in allem kommt der 7 köpfigen band das schon recht nah. aber das soll lieber jeder für sich entscheiden. der bloc party sound lässt sich allerdings wirklich nicht abstreiten und ist in jedem lied zufinden. das konzert ansich war sehr freundlich gestaltet und auch mit einigen persönlichen wörtern bestückt. sowas finde ich immer sehr symphatisch. die konzertdauer hat allerdings deutlich zu wünschen übrig gelassen. besonders weil es keine zugabe gab. das war nach einer knappen stunde etwas wenig. aber gerockt haben sie trotzdem und hingehen würde ich auf jeden fall wieder.

achja, die vorband war “peteblume”. mir bis gestern ebenfalls unbekannt. musikalisch ganz nett und, so die einschätzung meiner bekannten, im musikalischenbereich von “madsen” angesiedelt. waren soweit ganz in ordnung allerdings auch nicht revolutionäres. die erste single von “peteblume” ist am 08.02.2008 erschienen. bildet euch euer eigenes urteil.

hier nochmal der link zur dúné site:

http://www.dunesite.com/

 

STYLE WARS 2 Februar, 2008

Abgelegt unter: film und tv, kunst, musik — provokation @ 5:50 pm
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style wars dvd

es war 1983 als “tony silver” und “henry chalfant” sich aufmachten einen film zuveröffentlichen der sich eingehend mit der hip hop kultur von new york beschäftigen sollte. als sie ihn drehten war ihnen sicherlich nicht bewußt was sie mit diesem film bewirken würden. denn “style wars” hat zusammen mit den filmen “wild style” (von “charlie ahearn”, 1983) und “beat street” (von “Stan Lathan”, 1984), sowie den büchern “spraycan art” (september 1987) und “subway art” (september 1988), welche ebenfalls beide von “henry chalfant” sind, eine graffitiwelle um den erdball geschickt die bis heute nicht gebrandet ist.

diesen film gibt es seit 2002 in dieser speziellen version.

neben dem original film (70 minuten) gibt es auf der doppel dvd allerdings noch einiges mehr zusehen. 23 minuten aussortiertes schnittmaterial von künstlern wie zum beispiel ”dondi” und “seen”, sowie unter anderem interviews mit “tony silver” und “henry chalfant” aus dem jahre 2002.

auf der 2. dvd gibt es noch einige sehenswerte gimmicks wie zum beispiel fotos von 200 whole cars und anderen burnern aber auch interviews aus der heutigen zeit von zum beispiel “cap” und ”skeme” sowie dessen mutter. desweiteren gibt es auch noch ein tribute zu “dondi” und “shy 147″ und auch “martha cooper” kommt zu wort.

für lächerliche 31.50 €uro ist diese doppel dvd zuhaben und gehört bei jedem der hip-hop, graffiti und oldskool flavor mag ins video regal.