crit blog

kritisches zu kunst und menschlichem

sproutbau fotos 28 August, 2007

Gespeichert unter: kunst, mitteilungen — provokation @ 12:25

sproutbaufotocallage

so…

hier die letzte anregung zum besuch des „sprout-bau s“ an alle die noch nicht da waren. die paar fotos sind natürlich nur ein bruchteil von dem was es dort zu sehen gibt.

(einfach das vorschaubild über diesem text anklicken)

also besucht das projekt…

von meiner seite war das, bis zum ende am 02.09.2007, erstmal der letzte kommentar zu dem projekt „sproutbau“.

 

im kino… 27 August, 2007

Gespeichert unter: das regt mich auf..., film und tv — provokation @ 2:02

so eine neue kategorie…

unter dieser,“das regt mich auf…“ rubrik, werde ich ab jetzt desöfteren mal berichten was mich absolut aufregt und massiv ärgert. ich neige ohnehin dazu mich aufzuregen, aber gerade solche sachen wie die unter dieser rubrik beschriebenen bringen mich meinem magengeschwür immer näher.

 kino

eigentlich sind das viele dinge die im nachhinein den gesammten kinobesuch überschatten. deshalb fang ich einfach vorne an…

…nach der parkplatzsuche geht es zu den kassen. 10 an der zahl. 3 davon geöffnet. aber was solls, ist ja auch nur ein regnerischer samstag. wer würde da mit andrang rechnen?

*verärgert

 ich stelle mich natürlich an die kasse an, an der gerade eine junge dame ihren ersten arbeitstag hat. nach 13 minuten die sich wie 20 anfühlten ist es dann soweit.

„hallo…“ sagt sie.

 ich denke, „war es das schon“? und schaue sie fragend an.

„…wo wollt ihr rein?“ fragt sie weiter.

meinen ersten gedanken zu ihrer frage habe ich mich nicht getraut auszusprechen weil ich nicht sicher bin ob sie denn schon 18 ist.

*bei meinen zweiten gedanken muß ich schon sauer aufstoßen.

hat die kartentussi mich gerade geduzt?

ich überlege noch kurz ob eine, von amerikanischer propaganda verseuchte, 17 jährige mit hauptschulabschluß überhaupt in der lage ist zu verstehen was ich ihr sage wenn ich von der „kunde ist könig“, „respekt vor dem alter“ und „noch nie ein bier zusammen getrunken“ erzähle und bestelle einfach zwei karten.

manchmal ist weniger mehr.

ausserdem ist die schlange hinter mir bereits bis zu den rolltreppen angewachsen.

„zwei karten bitte für kinosaal 8, mittig hinten, kein kuschelsitz wenn möglich!“ bitte ich die fremde höflich aber bestimmend.

der kauf geht an sich recht schnell über die bühne.

noch mal kurz tränen abwischen beim bezahlen. hat man früher auch für einen film mit überlänge für zwei karten 32 mark bezahlt?

*noch mehr verärgert

egal. ich habe die karten und das ist das wichtigste.

jetzt bloß schnell ins kino. nein!! meine begleitung will noch was zu essen und zu trinken. das hätte ich zuhause billiger gehabt sage ich noch aber da stehen wir schon an. um uns rum die leute die bereits vorher den kauf der kinokarte verlangsamt haben. aber egal sind ja noch 20 minuten bis zum film.

nach 8 minuten ist es soweit. wir stehen vorne!

„was darf s denn sein?“

gaaanz ruhig… sie spricht ja nicht mit dir.

meine begleitung fragt was „große kola“ denn so in liter bedeuten würde.

„1,5 liter“.

soviel zum thema diabetis und fettleibigkeit denke ich mir und bin froh das meine begleitung die kleine kola (0,5 liter) bestellt. dazu popcorn mittel.

tsching tsching… die euro wanderten scharenweise über den tresen.

*ruhig, das ist nicht dein geld

endlich im kino. der film fängt sogar relativ pünktlich an. ähhm, sagte ich film?

ich meinte die werbung.

nach 30 minuten werbung,

*mir war schon etwas komisch in der zwischenzeit und ich dachte auch ich hätte blut gehustet, 

kommen diese eisgören herein und fangen mit ihrem “wer will nen eis“ geschrei an.

knister, schlürf, raschel. nee ist klar, der film fängt jetzt ja auch an. passt schon, war ja eh fast umsonst, wer will da anspruch haben?

dann 5 kinotrailer bis nach der ohrenbetäubenden präsentation von dolby endlich der film anfängt.

jetzt war das eis, der erste liter pepsi (wer trinkt eigentlich freiwillig pepsi) und das popcorn auch weg.

deshalb stehen die ersten 10 jetzt auch auf.

3 weil sie bereits zum klo müssen, 7 weil sie im falschen film sitzen.

davon 2 in meiner reihe.

*hust, hust

nach 10 minuten kommen die 3 klogänger zurück. mit ganz viel glück sind 2 von ihnen mädchen die dabei tuscheln und lachen.

ich bin ganz ruhig

nach weiteren 90 oder 100 oder 110 minuten (wer weiß das schon genau, das handy ist ja aus) und ähnlichen eskapaden ist der film endlich zu ende.

selbst die pubertären 14 jährigen jungs, die ich nach 3 minütigen gelächter und geprale vor den mädels, mit einem charmanten „wenn ihr jetzt nicht eure fressen haltet bin ich gleich bei euch dahinten“ zur ruhe gebracht haben waren noch immer ganz leise.

doch nun kommt eigentlich das was mich am kinobesuch am meisten stört. nach 5 sekunden abspann springen sämtliche menschen auf, reden laut und laufen durchs bild. dank dem gemurmel und gerede ist von der abspann melodie nichts mehr zu hören und auch der titel des liedes bleibt unbekannt weil der idiot vor mir just in dem moment als ich es hätte lesen können aufsteht.

*ohh man das drückt im magen.

das kino ist fast leer. ich sitze samt begleitung da und geniesse den abspann, oder das was übriggeblieben ist. da kommt die letzte szene. der hauptdarsteller an dem grab seines freundes und so weiter…

aber von den 200 besuchern werden davon wohl nur 3 erzählen können.

der film ist aus, jetzt und nicht vor 5 minuten. das licht ist an. jetzt stehe ich auf. bin sicher nichts vergessen zuhaben und stolper auch nicht über fremde beine.

mit uns geht ein typ raus und sagt. „oh man, meine freundin hat das ende verpasst, die ist seit 10 minuten auf toilette“. 

*die blutlache ist jetzt noch im eingangsbereich von kino 8 zusehen. 

ACHTUNG, DER VORRAUSGEGANGENDE TEXT BEINHALTET IRONIE.

ES IST AUßERDEM NICHT ALLES WAS IN DIESEM TEXT GESCHRIEBEN STEHT IN EINEM EINZIGEN BESUCH PASSIERT! ICH WOLLTE AUCH NICHT DEN JOB DES KARTENAUSGABEPRSONALS SOWIE DER MOBILENEISVERKÄUFER HERABSETZEN!

DANKE

 

info zum sproutbau 26 August, 2007

Gespeichert unter: kunst, mitteilungen — provokation @ 10:43

sprout2

hier nochmal kurz drei information zum sproutbau.

heute, sonntag, gibt es um 17.00 uhr in der neuwiederstrasse eine sproutführung!!

wer schon etwas früher zeit hat kann allerdings auch noch an workshops teilnehmen.

bereits ab 12.00 uhr gibt es noch weitere aktivitäten wie ein workshop und ein film zu „weltverbesserungsmaßnahmen“ (bis 16.00 Uhr im café im 7. stock der neuwieder straße 48).

von 15.00 uhr bis 17.00 uhr gibt es einen „theaterspielen – workshop“ im garten für kleine UND große besucher.

unter

http://www.sproutbau.de/deutsch/kalender.html

könnt ihr auch nochmal schnell die letzten tage in der übersicht sehen.

besucht den sproutbau, es lohnt sich.

 

an alle neuen besucher 23 August, 2007

Gespeichert unter: mitteilungen — provokation @ 11:38

hallo erstmal…

schön das du auf meinem blog bist.

um zuerfahren was ich hier so treibe lies doch einfach mal das „über das für und wider“ oben rechts.

wie angekündigt ist der bericht zum „sproutbau“ in bremen / tenever online.

nach einigen technischen problemen habe ich doch noch den bericht hochladen können. die aufteilung ist etwas unübersichtlich aber leider ist das im wordpress-blog nicht anders möglich.

dafür ist die schrift, aufgrund der größe, für alle gut erkennbar.

aber ich denke es gibt schlimmeres und da ich den fehler nun ja kenne…

in kürze wird auch der versprochene erste bericht zu der neuen rubrik „surftipps“ online gehen.

ansonsten viel spaß, schaut regelmäßig herein und gebt mir doch ruhig anregungen zu themenbeiträgen.

danke

 

sproutbau bremen 2007 23 August, 2007

Gespeichert unter: kunst — provokation @ 10:51

s

sproutbau

bremen 2007

ein etwas anderes kunstprojekt / wohnprojekt

tenever, ein teil des stadteils osterholz im osten bremens, ist eigentlich nicht mit einem guten ruf ausgestattet. tenever war über jahre hinweg ein sozialer brennpunkt.

jahre lange, schlecht betriebene wohnungspolitik machte das gasammte viertel       nicht ansehnlicher, folge dessen kommt es zu wohnungsleerstand.

während der stadtteil sich herausputzt und große teile der mitunter über 20 stöckigen häuser aus den 70er und 80er jahren des letzten jahrhunderts renoviert und saniert werden, werden auch einige blöcke abgerissen.

    einen dieser blöcke in der neuwiederstrasse haben nun die begründer des

    sproutbaus bezogen.

das „team n“.

das n steht für neuwiederstrasse.

    sie machten sich daran ein kunstprojekt auf die beine zustellen das es in

    deutschland so noch nicht gegeben hat.

einzig in berlin gab es vor 5 jahren ein ähnliches projekt. jedoch war dort das gebäude ein einfacher block, während in bremen das gebäude nicht nur stufig sondern auch um die ecke gebaut ist. Das eröffnet vielmehr möglichkeiten zur nutzung. 

sie beleben das gebäude mit kunst bevor es im winter abgerissen wird. 

doch nicht nur die begründer des sproutbaus kamen, mit ihnen kamen künstler aus der schweiz, pakistan, neuseeland, finnland, dänemark, spanien und deutschland um diesen gesammten wohnblock mit leben, kunst und experimentellen gedankengut zufüllen. 

1200 quadratmeter grundfläche die sich verteilt auf grünfläche sowie 4 häuserblocks welche mit 5 bis 7 stockwerken in den himmel ragen.

    darin befinden sich 110 wohnungen wovon nun 40 durch die künstler

    bezogen worden sind.

im block 48 befinden sich die ateliers, während in den übrigen vorwiegend gewohnt wird. die projektteilnehmer, die sich über das internet an dem projekt in bremen bewerben konnten, haben dabei ganz verschiedene absichten.

vom viedeokünstler über den städteplaner, den philosophiestudenten und den architekten bis hin zum street art künstler sind hier diverse stile vertreten. 

dabei geht es den ca. 60 teilnehmern aber nicht nur um die kunst ansich, sondern auch um das gemeinschaftliche leben in einer temporären gesellschaft.

verschiedene kulturen kamen am 03.08.2007 für einen monat zusammen um voneinander zulernen und miteinander zuarbeiten, zukochen, zuleben… 

von der volksküche, in der täglich ein team für alle kocht, über die nähwerkstatt, dem theater bis hin zum café ist für alle was zutun. 

das projekt ist allerdings nicht ganz ohne hilfe zustande gekommen den neben spendern für matratzen und getränke musste auch die GEWOBA (bremer wohnungsbau gesellschaft) ihre zustimmung zu dem projekt in ihrem haus geben.

und dann wäre da noch einer der unsere aufmerksamkeit verdient.

günter dohms, erster und letzter mieter des hauses nummer 48.

und, das sei an dieser stelle erwähnt, der einzige im gesammten block mit warmen wasser. auch er muß die neuwiederstrasse 48, nach nunmehr 35 jahren, verlassen sobald seine wohnung im 21 stock des gegenübeliegenden hauses renoviert ist.

der 77 jährige selbst will nicht in die 21 etage ziehen und ist froh über jeden tag den er noch in seiner wohnung bleiben kann. ausserdem freut er sich über die neuen mitbewohner.

herr dohms sagt das es schade sei das nicht schon alle vorher dagewesen sind,  „dann wären wir auf die barikaden gegangen und das haus hätte vielleicht stehen bleiben können“. trotz des bereits besiegelten abrisses begeistert er sich jeden tag aufs neue dafür wie sich „sein“ haus nun verändert. die jungen leute und die ganze kultur findet herr dohms fantastisch, wenn er auch nicht recht versteht warum alle soviel arbeit in ein haus stecken das bald abgerissen werden soll.

aber er wird in seinem 7. stock bleiben bis die letzten gehen „und wenn welche das haus besetzen“, so berichtet er mir, dann wird er auch noch bleiben. 

    aber es gibt noch soviel mehr über dieses haus und deren bewohner

    und besonders über deren projekte zu erzählen.

    von der initiatorin und projektleiterin christina, welche 2 ziegen in ihrer

    wohnung hat, bis hin zu trisha und ihrem freund aus barcelona die

    regelmäßig aus den geräuschen des hauses ein lied erstellen.

    das beste wird sein ihr mietet euch ins sprouthotel ein.

ja, sprouthotel !!

5 €uro für normale gäste, 2 €uro für medienberichterstatter und 1 €uro pro nacht und person für freunde der künstler. es gibt drei zimmer die allesamt schön eingerichtet sind selbstverständlich stilecht auch mit kaltem wasser. ihr könnt dann in aller ruhe 1-2 tage das gebäude und deren bewohner kennenlernen.

wer zeit hat und nicht zu „schikimiki“ ist sollte dies unbedingt tun!!

für alle die an dem projekt interessiert sind empfehle ich vom 31.08. bis zum 02.09. die betonale zu besuchen. hier könnt ihr das gesammte projekt mit einem wegeleitsystem erkunden.

natürlich könnt ihr auch schon vorher mal reinschauen.

bremen ost – tenever,

neuwieder straße 46/48/50/52.

wer die seite zum projekt einmal besuchen will kann dies unter

http://www.sproutbau.de/

tun.

wer das gebäude noch einmal im rohzustand sehen möchte, bevor er es vor ort modifiziert besichtigt, kann dies auf

http://www.youtube.com/watch?v=wlNq_yYvyIs

tun.

 

the gossip 14 August, 2007

Gespeichert unter: musik — provokation @ 7:38

gossip

gossip sind da!!

mir ist die 3 köpfige u.s. amerikanische band erst vor einiger zeit aufgefallen obwohl es sie bereits seit 1999 gibt. 

„standing in the way of control“ heißt eine der, bereits 3, singles aus dem gleichnamigen 4. album.

musikalisch erinnern gossip mich sehr an die „white stripes“, „beatsteaks“  und auch ein bisschen an den 80er jahre popstil.

stimmlich hat sich in frontfrau beth aber alles vereint was man haben muß um eine ausnahme stimme zubekommen. sie überzeugt einfach auf ganzer linie mit dieser stimmgewalt.

inspiriert durch bands wie „le tigre“, „m.i.a.“, „sonic youth“, „depeche mode“ und den „ramones“  werden Beth Ditto, Nathan Howdeshell alias Brace Painerace und Hannah Blilie von kritikern mit garage blues, post punk und punk soul beschrieben.

klingt interessant?

dann hör dir erstmal ihre musik an!

textlich ist die band, welche zum teil aus der homosexuellen szene kommt, sehr kritisch gegenüber der konservativen politik ihres präsidenten george w. bush und den damit verbundenen verbot auf das recht zur heirat für schwule und lesben.

„standing in the way of control“ handelt genau von diesem thema und wurde daher auch der albumtitel.

in der amerikanischen musikszene sorgten sie für wirbel als sie sich öffentlich gegen eine wiederwahl von g.w. bush aussprachen und beth ditto ihre homosexualität preisgab.

wer einmal in die musik hinein hören oder weiteres wissen zu gossip sammeln möchte kann dies auf

http://www.gossipyouth.co.uk 

http://www.myspace.com/gossipband

tun. 

gossip sollte man einfach mal gehört, lohnen tut es sich in jedem fall.

 

banksy 13 August, 2007

Gespeichert unter: bücher, kunst — provokation @ 7:59

banksy

„banksy -wall and piece“

der folgende buchtipp ist ein absolutes muß für alljene die kunst, insbesonders die urbane, auch nur im entferntesten mögen.

der englische künstler banksy mit seinem ersten großen buch. nach kleineren veröffentlichungen anfang dieses jahrtausends, ist dieses werk 2005 / 2006 erschienen und findet meiner meinung nach auch guten absatz bei nicht szenekundigen oder wenig kunstinteressiertem publikum.

kritische kunstlerische beiträge zu politik und weltgeschehen welche zum nachdenken anregen sind genauso enthalten wie lustige beiträge zum stadtbild. banksy stellt all dies durch installationen, aktionskunst, schablonen sowie graphiken dar.  

238 seiten mit zum teil persönlichen kommentaren zu den meist großflächig gedruckten werken. die schauplätze reichen dabei von london über sydney und l.a. bis hin ins louvre.

banksy, ein künstler von dem man noch mal hören wird. selbst im deutschen öffentlich-rechtlichen fernsehen wurde voller erfurcht über seine installationen und schablonen berichtet.

das buch ist in jedem guten buchhandel zu haben kostet ca 23,90 €.

wen das noch nicht überzeugt der möge banksy s seite besuchen.

http://www.banksy.co.uk/

mein tipp

 

die simpsons – der film 13 August, 2007

Gespeichert unter: film und tv — provokation @ 6:37

simpsons

wir, die simpsons fans, haben lange darauf gewartet…

die erfolgreichste und sozialkritischste comic-serie der welt sollte nun endlich ins kino kommen. was seit  jahren angekündigt war sollte am 27. juni 2007 endlich realität werden. „die simpsons – der film“ kam in die kino s.

ich habe den film am 30.07. um 19:30 aus der reihe b eines kino s im osten einer bierstadt an der weser angesehen…

(ja die deutsche fassung, -mir ist klar das die originalversion wesentlich besser ist aber die serie hat mich auch 15 jahre auf deutsch überzeugt daher nehm ich den film auch in deutsch in kauf) 

meine grundsätzliche meinung zum film gleich zu beginn meiner kritik:

enttäuschend

das ich mit meiner meinung nicht allein darstehe sah ich als ich in einem simpson forum die kommentare laß. unterm strich kam heraus das jeder sagen würde das man den film gesehen haben sollte. es gibt aber ganz klar zwei gruppen von zuschauern.

die restlos begeisterten, in der regel „gelegenheits-simpsons-zuschauer“

und die enttäuschten hardcore fans…

nicht zuletzt weil gerade die hardcore-simpsons-fans eine sehr hohe erwartungshaltung an diesen film hatten.

sicher der film hat sehr lustige szenen (spiderpig ist bereits kult, der präsident der vereinigten staaten ist eine top besetzung), es gibt viele versteckte gags und anspielungen auf alte folgen und nicht zuverachtende 3-d animationen aber dem film fehlt das was auch in der letzten staffel bereits verloren war…

…der charme den die alten staffeln hatten.

und so kommt es das ich für mich sagen muß: ich habe weniger herzhaft in dem gesamten film gelacht als sonst in einer einzelnen episode.

und daran ist nicht nur die schlechte stimme einer von sich überzeugten, aber in wirklichkeit schlechten, anke engelke schuld. die dialoge haben nicht mehr das was sie mal hatten, hier wird nur versucht durch harte wörter dem zuschauer lacher abzugewinnen.

es ist einfach insgesammt öfter platter als früher.

der film beginnt etwas ungewöhnlich mit einer veränderten anfangs szene. wer bart an der tafel erwartet wird zwar nicht entäuscht (ich darf diesen film nicht downladen) aber es ist trotzdem eine komplett veränderte fassung.

das ist aber, so denke ich, für einen film auch legitim.

es folgt eine itchy und scratchy szene die gewalttechnisch keine wünsche offen lässt. dies ist jedoch auch die einzige szene mit den beiden in dem allgemein sehr kurz wirkenden film.

was im film fehlte waren klassische springfield elemente wie die schule oder das atomkraftwerk. keine szene spielt im „sektor 7 g“ oder in einem klassenraum. so etwas erwarte ich eigentlich wenn ich an einen film mit den simpsons denke…

die story ist denkbar einfach gehalten und hat auch einiges an fragen offen gelassen.

so ist es sehr enttäuschend das nach der umweltverschmutzung und der daraus resultierenden abschottung durch die glaskuppel nichts mehr in der stadt passiert. ein einziges tier mutiert am anfang, mehr nicht?! warum wird da nicht noch einmal drauf eingegangen und warum motiert kein einwohner? das fand ich zuschwach.

was mich sehr gestört hat was außerdem das bart zu flanders „du“ sagt. das gab es noch nie zuvor. warum muß da im film mit angefangen werden? aber das kann auch auf die sehr grenzwertige übersetzung zurückzuführen sein.

was mich sehr gestört hat aber nicht im direkten zusammenhang mit dem film steht war die unverschämteste werbeeinblendung die ich je erlebt habe. als wenn wir in kinos nicht schon genug werbung ansehen müssen, muß pro7 nach guten 5 minten einen werbebanner durch den film laufen lassen. das ist unter aller sau.

ansonsten ist es sehr schade das der film so vorhersehbar ist.

trotz der kritik an dieser stelle die anregung an alle die den film noch nicht gesehen haben ihn anzuschauen und bis zum letzten ende sitzen zubleiben. nicht das man das nicht sowie so machen sollte aber bei den simpsons kommen noch einige kleine sachen, als „schmanckerl“ quasi.

 

coralie clémont 12 August, 2007

Gespeichert unter: musik — provokation @ 10:00

coralie clemont

coralie clémont 

1982 in frankreich, nördlich von lyon, geboren beschäftigt sie sich schon früh mit der musik. nicht zuletzt weil auch ihr älterer bruder in dem bereich der musik tätig ist. sie versucht zubeginn ihrer laufbahn einige jahre selbst geige zu spielen, gibt jedoch auf und konzentriert sich mehr auf das singen.

diese entscheidung war nicht ganz falsch.

“salle des pas perdus” (2001) ist ihr debütalbum und wird mit lob überschüttet. in dem nachfolgende album “bye, bye beauté” (2005)  ist laut kritikern lediglich die stimme identisch mit dem erstem album. die kritik fällt dennoch nicht schlechter aus als beim vorgänger album.

ich muß an dieser stelle darauf verweisen das ich lediglich das zweite album kenne und besitze aber mit der musik sowie der stimme höchst zufrieden bin.

das erste album (diese informationen habe ich aus dem internet) soll bossanova-pop charme haben, das zweite ist für mich, französisch-folk und einfach ein angenehmes hörvergnügen.

und da ich die mischung aus lieblicher stimme, französicher sprache und ruhigen klängen als wunderbar empfinde möchte ich auch euch einmal ans herz legen in ihre musik hineinzuhören.

mein tipp

http://coralieclement.free.fr/v2/

 

hallo besucher 12 August, 2007

Gespeichert unter: mitteilungen — provokation @ 9:46

zu erst einmal, herzlich willkommen auf meinem blog…

noch ist mir nicht ganz klar was mein konzept ist aber habe schon ein paar ideen…

lest doch einfach mein about…oben rechts „über das fuer und wider“

schaut regelmäßig herein und schreibt kommentare…

ich werde versuchen regelmäßig zu updaten..