crit blog

kritisches zu kunst und menschlichem

reinhard mey 22 Dezember, 2008

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im rückblick 2008 sprach ich, unter anderem, von musik von reinhard mey. das dort genannte lied wird vermutlich aber nicht jeder kennen und deswegen hier einmal der text zu “nein, meine söhne geb‘ ich nicht!”

Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich denk‘, ich schreib‘ euch besser schon beizeiten
Und sag‘ euch heute schon endgültig ab.
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,
Um zu sehen, daß ich auch zwei Söhne hab‘.
Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen,
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht,
Und die, die werden keine Waffen tragen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert,
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt.
Nun werdet ihr sie nicht mit Haß verderben,
Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht
Sind‘s wert, dafür zu töten und zu sterben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter.
Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden,
Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht,
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Sie werden nicht in Reih‘ und Glied marschieren
Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt,
Auf einem gottverlass‘nen Feld erfrieren,
Während ihr euch in weiche Kissen setzt.
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterpflicht,
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich werde sie den Ungehorsam lehren,
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit,
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit.
Ich werd‘ sie lehr‘n, den eig‘nen Weg zu gehen,
Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
Vor keinem als sich selber g‘radzustehen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Und eher werde ich mit ihnen fliehen,
Als daß ihr sie zu euren Knechten macht,
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen,
In Armut und wie Diebe in der Nacht.
Wir haben nur dies eine kurze Leben,
Ich schwör‘s und sag‘s euch g‘rade ins Gesicht,
Sie werden es für euren Wahn nicht geben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

schade das ich hier nicht die melodie mit einbringen kann, es würde noch besser klingen als es sich liest. an dieser stelle der hinweis das der herr mey eine sehr gut gemachte internetseite hat.

“eine der umfangreichen datensammlung aus über 30 jahren ‘reinhard mey’” wie die seite selbst von sich behauptet.

neben allen 60 alben mit detaillierten abbildungen der vorder- und rückseiten und über 500 liedern zum direkten anhören findet man dort über 300 liedertexte sowie über 100 fotos. also wen es interessiert der sollte mal auf www.reinhard-mey.de vorbei schauen.

 

jahresrückblick 2008 21 Dezember, 2008

Einsortiert unter: das regt mich auf...,film und tv,kunst,musik,persöhnliches — provokation @ 5:50 vormittags
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da ich solange nicht in diesem blog aktiv war dachte ich mir das sich das `gen ende neigende jahr sehr gut als thema eignen würde um wenigstens zum abschluß noch eine gute figur zumachen.

da ich auch im letzten jahr einen kleinen rückblick gestartet habe, denke ich, sollte ich das auch in diesem jahr tun. wie auch im letzten jahr folgt eine persöhnliche jahresbilanz.

beginnen würde ich gerne mit dem bereich film.

der film des jahres ist eindeutig “fleisch ist mein gemüse”. absolut amüsant und sprachlich höchst witzig. heinz strunk hat da echt ein meisterwerk geschrieben. wer diesen film noch nicht gesehen hat sollte das schnellstens nachholen.

wer weniger auf humor sondern mehr auf information steht der sollte, passend zur bankenkrise, “let´s make money” schauen. da mußte ich zwischendurch doch ganz schön schlucken. kaum vorzustellen was man da zusehen und hören bekommt.

das entäuschenste im visuellen bereich ist hingegen das gesammte TV programm der deutschen fernsehsender. ich habe noch nie sooft abgeschalten müssen oder den fernseher gleich ausgelassen. kaum anspruch und wenig gut produzierte information. selbst pro7 ist inzwischen auf rtl niveau angekommen und scheint damit auch noch zufrieden zusein. mir ist schleierhaft wer diesen schund überhaupt noch schaut. marcel reich ranicki hat es voll auf den punkt gebracht.

was musik angeht gab es dieses jahr eher wenig zuberichten. ich habe fast ausschließlich radio gehört und somit nur sehr wenige interpreten die ich hier positiv benennen  kann. hinzu kommt das die musik, welche ich zuhaus gehört habe, weniger neue und aktuelle ist sondern vielmehr welche die die meisten gar nicht mehr kennen werden. mir fällt es sogar schon schwer überhaupt drei titel zu benennen die für das jahr 2008 stehen.
aber wenn ich drei bennen muß dann

france gall mit “haifisch baby”,

alexandra mit “im 6. stock” und

reinhard mey mit “nein, meine söhne geb´ich nicht!”.

und wo ich gerade bei musik bin. die konzerte des jahres habe ich dieses jahr im bremer “tower” wie auch im “pier2″ sehen dürfen. “dúné” und “ina müller” haben das rennen gemacht.

beide, auch wenn nicht vergleichbar, sehr sehenswert.

mein buch des jahres ist heißt RUZD79. in gedenken an ihn, einen graffitimaler, haben seine freunde das getan was er zu lebzeiten nicht geschafft hat. eine zusammenfassung seiner bilder unter dem namen “the ultimate blackbook”. versehen mit vielen persöhnlichen worten enger freunde und der familie sowie bekannten und graffitikollegen. absolut sehenswert und pflicht für jeden maler.

bedrückend war dieses jahr ansich nichts. ich habe zwar noch immer keinen endgültigen festvertrag aber ich habe noch immer einen job. somit gehts mir doch recht gut. 2 zahn operationen waren das einzige was ich sehr negativ in errinerung habe.

beglückend war für mich dieses jahr das ich die frau, die ich letztes jahr an dieser stelle noch schmerzlich vermisst habe, inzwischen gefunden habe. das gute liegt manchmal näher als man denkt und so habe ich inzwischen schon über zehn monate wunderschöne beziehung mit meiner freundin verbracht. desweiteren darf ich mich seit april freuen eine eigene wohnung zuhaben und endlich alleine wohnen zukönnen.

der aufreger des jahres ist as festlegen einer einheitlichen krankenversicherungsbeitragspauschale. dazu zahlen bei arztbesuchen, medikamenten und was noch alles und dann noch den beitrag anheben. wann profitiere ich denn mal davon?

alles in allem war das vergangende jahr aber doch ganz okay. ich habe zwar weniger malen können aber dafür habe ich erheblich mehr gezeichnet. da würde ich mir 2009 eine leichte verschiebeung wünschen. und kontakt zu freunden die ich dieses jahr etwas vernachlässigt habe würde mir wohl auch ganz gut zu gesicht stehen…

das ich dann im nächsten jahr erst wieder schreibe wenn es um den rückblick für 2009 geht nehme ich jetzt erstmal noch nicht an.

 

DÙNÈ 11 Februar, 2008

Einsortiert unter: musik — provokation @ 12:42 vormittags
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dúné

DÚNÉ. noch nie gehört. wer oder was soll denn das sein?

offen für alles neue im bereich der guten musik und ausgestattet mit interesse an intimen klubkonzerten sagte ich spontan zu mit in den “tower” zu gehen um ein konzert der dänischen band “dúné” zusehen und zuhören welches den tourtitel “we are in there, you are out here” trug. im übrigen auch der name des aktuellen albums.

ich hatte am gestrigen samstag abend ohnehin noch nichts vor und so fiel es mir besonders leicht zuzusagen als mich eine bekannte fragte ob ich sie zum konzert begleiten würde.

aber was ist dúné nun? gute musik. das lässt sich schonmal ganz leicht sagen.

aber wonach die klingen? mein erster gedanke war gestern als dúné anfingen zuspielen wow, wie “bloc party”.

mein zweiter eindruck war 80 % “bloc party”, 9 % “coldplay”, 9 % “the killers” und 2% “new order”. alles in allem kommt der 7 köpfigen band das schon recht nah. aber das soll lieber jeder für sich entscheiden. der bloc party sound lässt sich allerdings wirklich nicht abstreiten und ist in jedem lied zufinden. das konzert ansich war sehr freundlich gestaltet und auch mit einigen persönlichen wörtern bestückt. sowas finde ich immer sehr symphatisch. die konzertdauer hat allerdings deutlich zu wünschen übrig gelassen. besonders weil es keine zugabe gab. das war nach einer knappen stunde etwas wenig. aber gerockt haben sie trotzdem und hingehen würde ich auf jeden fall wieder.

achja, die vorband war “peteblume”. mir bis gestern ebenfalls unbekannt. musikalisch ganz nett und, so die einschätzung meiner bekannten, im musikalischenbereich von “madsen” angesiedelt. waren soweit ganz in ordnung allerdings auch nicht revolutionäres. die erste single von “peteblume” ist am 08.02.2008 erschienen. bildet euch euer eigenes urteil.

hier nochmal der link zur dúné site:

http://www.dunesite.com/

 

STYLE WARS 2 Februar, 2008

Einsortiert unter: film und tv,kunst,musik — provokation @ 5:50 nachmittags
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style wars dvd

es war 1983 als “tony silver” und “henry chalfant” sich aufmachten einen film zuveröffentlichen der sich eingehend mit der hip hop kultur von new york beschäftigen sollte. als sie ihn drehten war ihnen sicherlich nicht bewußt was sie mit diesem film bewirken würden. denn “style wars” hat zusammen mit den filmen “wild style” (von “charlie ahearn”, 1983) und “beat street” (von “Stan Lathan”, 1984), sowie den büchern “spraycan art” (september 1987) und “subway art” (september 1988), welche ebenfalls beide von “henry chalfant” sind, eine graffitiwelle um den erdball geschickt die bis heute nicht gebrandet ist.

diesen film gibt es seit 2002 in dieser speziellen version.

neben dem original film (70 minuten) gibt es auf der doppel dvd allerdings noch einiges mehr zusehen. 23 minuten aussortiertes schnittmaterial von künstlern wie zum beispiel ”dondi” und “seen”, sowie unter anderem interviews mit “tony silver” und “henry chalfant” aus dem jahre 2002.

auf der 2. dvd gibt es noch einige sehenswerte gimmicks wie zum beispiel fotos von 200 whole cars und anderen burnern aber auch interviews aus der heutigen zeit von zum beispiel “cap” und ”skeme” sowie dessen mutter. desweiteren gibt es auch noch ein tribute zu “dondi” und “shy 147″ und auch “martha cooper” kommt zu wort.

für lächerliche 31.50 €uro ist diese doppel dvd zuhaben und gehört bei jedem der hip-hop, graffiti und oldskool flavor mag ins video regal.

 

melancholie gepaart mit langerweile 26 November, 2007

Einsortiert unter: musik,persöhnliches — provokation @ 1:56 nachmittags

die melancholie der letzten wochen hat mich noch immer nicht verlassen. oder bereits schon wieder eingeholt da ich mich in der trostlosigkeit dieser tage nur langsam fortbewegen kann. ein nebel aus mittelmässigen gefühlen und eine stickige luft aus langeweile verhindern ein rasches fortbewegen immens.

es ist kalt. es regnet. ich bin allein. ich kann dem schicksal scheinbar doch nicht entrinnen.

doch moment mal, ich bin gar nicht allein. da sind ja doch ein paar freunde! ich hatte sie fast vergessen. doch alle meine freunde sind da, gleich hinter mir an der wand stehen sie in reih´ und glied. sortiert und aufgereiht. 2 von ihnen unterhalten mich gerade. um genau zu sein singen sie. ihre namen?

simon und garfunkel.

sie singen mir etwas vor, etwas was seit 1969 schon so viele andere menschen vor mir begeistert hat. sie geben mir doch tatsächlich das gefühl das diese welt mal besser gewesen sein muß. oder zumidestens dank ihrer musik erträglicher. damals als musik noch im radio stattfand und das radio einfach der musikalische mittelpunkt war. als man noch das tonbandgerät anmachte um die gute musik mitzuschneiden. wenn ich sie höre habe ich dieses gefühl. dieses gefühl von magie. magie die den ganzen raum erfasst. eine gewisse leichtigkeit die mich beschwingt die negativen seiten des lebens leichter zu nehmen.

when you´re weary, feeling small,

when tears are in your eyes, i will dry them all;

i´m on your side. when times get rough

and friends just can´t be found.

like a bridge over troubled water i will lay me down.

like a bridge over troubled water i will lay me down.

when you´re down and out,

when you´re on the the street,

when evening falls so hard i will comfort you.

i´ll take your part.

when darkness comes

and pain is all around,

like a bridge over troubled water i will lay me down.

like a bridge over troubled water i will lay me down.

sail on silvergirl, sail on by.

your time has come to shine.

all your dreams are on their way.

see how they shine.

if you need a friend i´m sailing right behind.

like a bridge over troubled water i will ease your mind.

like a bridge over troubled water i will ease your mind.

 

die schönste halbe stunde… 11 November, 2007

Einsortiert unter: musik — provokation @ 8:38 nachmittags

wetter, kalt, grau, nass

es ist kalt. draußen wie auch drinnen, zumindestens gefühlt. es regnet und es stürmt. der himmel ist grau verhangen und der wind peitscht die regentropfen gegen die fenster. wenn man hinaus blickt will man nur zwei dinge: die eigenen vier wände an diesem sonntag nicht verlassen und den tag melancholisch schön bei einer tasse kaffee und keksen unter einer decke auf dem sofa verbringen.

29 minuten und 46 sekunden dieses sonntagnachmittages könnten sich wie folgt anhören.

3.39 minuten “damien rice” mit dem titel “9 crimes”,

3.54 minuten “keane” mit dem titel “crystal ball”,

5.07 minuten “coldplay mit “the scientist”,

5.06 minuten “the cranberries” mit “zombie”,

4.11 minuten “katie melua” mit “the closest thing to crazy”,

3.25 minuten “the stranglers” mit “golden brown”,

und

4.24 minuten “travis” mit “why does it always rain on me”.

diese 7 lieder sind für mich das musikalische pendant zum gefühl das mir dieser tag vermittelt. das die dazu gehörigen alben selbstverständlich auch absolut hörenswert sind brauche ich ja nicht extra zuerwähnen. versucht es doch einfach mal.

oder was ist eure empfehlung für so einen miesen tag?

 

herbst 18 September, 2007

Einsortiert unter: musik,persöhnliches — provokation @ 2:58 nachmittags

es wird kälter. es wird schon wieder früher dunkel. es wird langsam herbstlich. zugegeben, eigentlich ist es noch ein wenig zu früh, aber ich empfinde es bereits so. 

als ich letzte woche von der spätschicht kam war es auf einmal da. dieses gefühl. dieses gefühl das ich immer dann im jahr bekomme wenn die eine neue jahreszeit anbricht.

ich hörte musik über meine kopfhörer. es war düster. ich stieg aus dem bus aus.

“stone sour” mit “bother” schmiegten sich in meine gehörgänge. ich hörte die leute um mich herum nur sehr leise. die lampen und lichter des bahnhofsviertels spiegelten sich auf den strassenbahnschienen. leichter wind. das gefühl von regen der jeden moment beginnen könnte.

ich habe mir seit diesem abend überlegt wie ich diese stimmung in den blog bringen kann. es geht nicht. aber vielleicht geht es euch genauso wenn ihr abends unterwegs seit? ich hoffe denn es gibt nichts besseres als dieses gefühl im bauch. keine liebe, sondern einfach ein gefühl von entspanntheit.

und wenn erstmal schnee fällt werde ich beim nächtlichen spaziergang, durch den schnee, nicht nur “stone sour” mit “bother” sondern auch die “waxolutionist” feat. “manuva” mit “nachtschattengewächs” hören. das knacken des schnees unter meinen schuhen und dazu so schöne musik. und das album “plans” von “death cab for cutie” wird auch genau dazu passen wenn der schnee jeden schall in der luft verschluckt.

zum frühjahr wenn die ersten warmen tage kommen und die bäume die ersten blätter bekommen gibts wieder die “bitter sweet symphonie” von “the verve”. oder am besten das komplette album “maxinquaye” von “tricky”. obwohl das album auch sehr gut zum winter wie auch zum sommer passen könnte. eigentlich ein “allseason” album.

und was passt besser zum langersehnten, ersten sommerregenschauer des jahres als “amanda marshall” mit “let it rain”? und in einer lauen sommernacht wenn der mond am klaren himmel steht “compay segundo” mit seinem album “calle salud”, da freu ich mich jetzt schon drauf.

und was hört ihr so wenn ihr nachts, während des jahreszeitenumbruchs, allein nur mit euren gedanken, unterwegs seid?

 

global battle of the bands 11 September, 2007

Einsortiert unter: musik — provokation @ 12:10 nachmittags

das “global battle of the bands” war mir bisher noch unbekannt. doch wie ich feststellen mußte gibt es diesen contest schon seit 2004.

aber was ist das für eine globaleschlacht?

es geht darum einen preis zugewinnen der es wahrlich insich hat.

der erste preis sind 100.000 us dollar, 3 gibson gitarren und eine welttournee. aussedem respekt der musikszene. das klingt trotz des schlechten dollar kurses gar nicht so schlecht. auch der zweite und dritte platz beinhaltet koole gewinne wie zum beispiel eine reise für die gesammte band zum finale nach london.

mitmachen darf JEDE band die lust hat und bereit ist 22 €uro startgeld pro bandmitglied zubezahlen. zumindestens ist das der antrittspreis in bremen.

in diversen städten, der insgesammt 37 teinehmenden länder, wird über verschiedene runden ein gewinner ermittelt.

in deutschland läuft dies wie folgt:

in 25 städten gibt es vorentscheide. die gewinner dieser battles fahren dann zu einem der 7 regionalbattles welche wiederum ihre gewinner am 10. november nach köln zum deutschland finale schicken. der gewinner des kölnerfinales hat in london die chance auf den megagewinn.

morgen, mittwoch der 12.09.2007 um 20.00 uhr fängt im tower das bremer battle an. 8 €uro eintritt finde ich zwar recht hoch aber wer “seine” band unterstützen möchte sollte das wohl investieren.

der preis ist deshalb von mir als hoch eingestufft da die bands nur 2 titel spielen dürfen und es sich um lediglich 7 bands in bremen handelt.

bis ende des monats wird noch in 10 weiteren städten gekämpft.

wer mehr dazu erfahren möchte oder sehen möchte wann in der eigenen stadt das battle ist oder bereits war kann dies und vieles mehr auf der offiziellen seite tun. zu jedem land und den regeln sowie zu den letzten 3 jahren ist dort alles zufinden.

www.gbob.com/de

 

the gossip 14 August, 2007

Einsortiert unter: musik — provokation @ 7:38 nachmittags

gossip

gossip sind da!!

mir ist die 3 köpfige u.s. amerikanische band erst vor einiger zeit aufgefallen obwohl es sie bereits seit 1999 gibt. 

“standing in the way of control” heißt eine der, bereits 3, singles aus dem gleichnamigen 4. album.

musikalisch erinnern gossip mich sehr an die “white stripes”, “beatsteaks”  und auch ein bisschen an den 80er jahre popstil.

stimmlich hat sich in frontfrau beth aber alles vereint was man haben muß um eine ausnahme stimme zubekommen. sie überzeugt einfach auf ganzer linie mit dieser stimmgewalt.

inspiriert durch bands wie “le tigre”, “m.i.a.”, “sonic youth”, “depeche mode” und den “ramones”  werden Beth Ditto, Nathan Howdeshell alias Brace Painerace und Hannah Blilie von kritikern mit garage blues, post punk und punk soul beschrieben.

klingt interessant?

dann hör dir erstmal ihre musik an!

textlich ist die band, welche zum teil aus der homosexuellen szene kommt, sehr kritisch gegenüber der konservativen politik ihres präsidenten george w. bush und den damit verbundenen verbot auf das recht zur heirat für schwule und lesben.

“standing in the way of control” handelt genau von diesem thema und wurde daher auch der albumtitel.

in der amerikanischen musikszene sorgten sie für wirbel als sie sich öffentlich gegen eine wiederwahl von g.w. bush aussprachen und beth ditto ihre homosexualität preisgab.

wer einmal in die musik hinein hören oder weiteres wissen zu gossip sammeln möchte kann dies auf

http://www.gossipyouth.co.uk 

http://www.myspace.com/gossipband

tun. 

gossip sollte man einfach mal gehört, lohnen tut es sich in jedem fall.

 

coralie clémont 12 August, 2007

Einsortiert unter: musik — provokation @ 10:00 nachmittags

coralie clemont

coralie clémont 

1982 in frankreich, nördlich von lyon, geboren beschäftigt sie sich schon früh mit der musik. nicht zuletzt weil auch ihr älterer bruder in dem bereich der musik tätig ist. sie versucht zubeginn ihrer laufbahn einige jahre selbst geige zu spielen, gibt jedoch auf und konzentriert sich mehr auf das singen.

diese entscheidung war nicht ganz falsch.

“salle des pas perdus” (2001) ist ihr debütalbum und wird mit lob überschüttet. in dem nachfolgende album “bye, bye beauté” (2005)  ist laut kritikern lediglich die stimme identisch mit dem erstem album. die kritik fällt dennoch nicht schlechter aus als beim vorgänger album.

ich muß an dieser stelle darauf verweisen das ich lediglich das zweite album kenne und besitze aber mit der musik sowie der stimme höchst zufrieden bin.

das erste album (diese informationen habe ich aus dem internet) soll bossanova-pop charme haben, das zweite ist für mich, französisch-folk und einfach ein angenehmes hörvergnügen.

und da ich die mischung aus lieblicher stimme, französicher sprache und ruhigen klängen als wunderbar empfinde möchte ich auch euch einmal ans herz legen in ihre musik hineinzuhören.

mein tipp

http://coralieclement.free.fr/v2/

 

 
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