da ich solange nicht in diesem blog aktiv war dachte ich mir das sich das `gen ende neigende jahr sehr gut als thema eignen würde um wenigstens zum abschluß noch eine gute figur zumachen.
da ich auch im letzten jahr einen kleinen rückblick gestartet habe, denke ich, sollte ich das auch in diesem jahr tun. wie auch im letzten jahr folgt eine persöhnliche jahresbilanz.
beginnen würde ich gerne mit dem bereich film.
der film des jahres ist eindeutig “fleisch ist mein gemüse”. absolut amüsant und sprachlich höchst witzig. heinz strunk hat da echt ein meisterwerk geschrieben. wer diesen film noch nicht gesehen hat sollte das schnellstens nachholen.
wer weniger auf humor sondern mehr auf information steht der sollte, passend zur bankenkrise, “let´s make money” schauen. da mußte ich zwischendurch doch ganz schön schlucken. kaum vorzustellen was man da zusehen und hören bekommt.
das entäuschenste im visuellen bereich ist hingegen das gesammte TV programm der deutschen fernsehsender. ich habe noch nie sooft abgeschalten müssen oder den fernseher gleich ausgelassen. kaum anspruch und wenig gut produzierte information. selbst pro7 ist inzwischen auf rtl niveau angekommen und scheint damit auch noch zufrieden zusein. mir ist schleierhaft wer diesen schund überhaupt noch schaut. marcel reich ranicki hat es voll auf den punkt gebracht.
was musik angeht gab es dieses jahr eher wenig zuberichten. ich habe fast ausschließlich radio gehört und somit nur sehr wenige interpreten die ich hier positiv benennen kann. hinzu kommt das die musik, welche ich zuhaus gehört habe, weniger neue und aktuelle ist sondern vielmehr welche die die meisten gar nicht mehr kennen werden. mir fällt es sogar schon schwer überhaupt drei titel zu benennen die für das jahr 2008 stehen.
aber wenn ich drei bennen muß dann
france gall mit “haifisch baby”,
alexandra mit “im 6. stock” und
reinhard mey mit “nein, meine söhne geb´ich nicht!”.
und wo ich gerade bei musik bin. die konzerte des jahres habe ich dieses jahr im bremer “tower” wie auch im “pier2″ sehen dürfen. “dúné” und “ina müller” haben das rennen gemacht.
beide, auch wenn nicht vergleichbar, sehr sehenswert.
mein buch des jahres ist heißt RUZD79. in gedenken an ihn, einen graffitimaler, haben seine freunde das getan was er zu lebzeiten nicht geschafft hat. eine zusammenfassung seiner bilder unter dem namen “the ultimate blackbook”. versehen mit vielen persöhnlichen worten enger freunde und der familie sowie bekannten und graffitikollegen. absolut sehenswert und pflicht für jeden maler.
bedrückend war dieses jahr ansich nichts. ich habe zwar noch immer keinen endgültigen festvertrag aber ich habe noch immer einen job. somit gehts mir doch recht gut. 2 zahn operationen waren das einzige was ich sehr negativ in errinerung habe.
beglückend war für mich dieses jahr das ich die frau, die ich letztes jahr an dieser stelle noch schmerzlich vermisst habe, inzwischen gefunden habe. das gute liegt manchmal näher als man denkt und so habe ich inzwischen schon über zehn monate wunderschöne beziehung mit meiner freundin verbracht. desweiteren darf ich mich seit april freuen eine eigene wohnung zuhaben und endlich alleine wohnen zukönnen.
der aufreger des jahres ist as festlegen einer einheitlichen krankenversicherungsbeitragspauschale. dazu zahlen bei arztbesuchen, medikamenten und was noch alles und dann noch den beitrag anheben. wann profitiere ich denn mal davon?
alles in allem war das vergangende jahr aber doch ganz okay. ich habe zwar weniger malen können aber dafür habe ich erheblich mehr gezeichnet. da würde ich mir 2009 eine leichte verschiebeung wünschen. und kontakt zu freunden die ich dieses jahr etwas vernachlässigt habe würde mir wohl auch ganz gut zu gesicht stehen…
das ich dann im nächsten jahr erst wieder schreibe wenn es um den rückblick für 2009 geht nehme ich jetzt erstmal noch nicht an.